Frankn lichd nedd am Meer so hieß Helmut Haber- kamms erster Gedichtband von 1992. Seit diesem preisgekrönten Debüt gehört der im Aischgrund aufgewachsene Dichter zu den populärsten und vielseitigsten Schriftstellern Frankens. Ob als erfolg- reicher Theaterautor (No Woman, No Cry - Ka Weiber, ka Gschrei, Die g'schenkte Stund, Die Fichtn im Weiher, Dem Shakespeare sei Sommernachts-traum) oder als Songübersetzer, als Mundartliebhaber (Siggsdersla), Rezitator oder Festival-Initiator (Edzerdla), Haberkamms Hingabe an den Dialekt wirkt überzeugend, geistreich und ansteckend. Er ist nicht nur "ein Jäger des verlorenen Wort-Schatzes" (NN), sondern vor allem "ein Wortkünstler, ein Sprach-komponist, ein Akrobat, der die Mundart, die viele für grob und stumpf halten, virtuos zum Klingen bringt" (FLZ). Nun gibt es seinen ersten Roman:
Das Kaffeehaus im Aischgrund.

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