Frankn lichd nedd am Meer, mit diesem griffigen und programmatischen Titel seines Debütbandes betrat Helmut Haberkamm 1992 die literarische Szene in Franken - und hatte sofort erstaunlichen Erfolg. 1993 erhielt er für seine neuartige Dialektpoesie prompt den Bayerischen Kulturförderpreis. Weitere Gedichtbände folgten, dann die ersten Theaterstücke, zunächst der Erlanger Bühnen-Renner Schellhammer, dann das fränkische Kult-Musikal No Woman, No Cry - Ka Weiber, ka Gschrei, sein fränkisches Nachtstück Die g'schenkte Stund, danach Die Schuddgogerer, Der Frankenhasser und 2008 schließlich Die Fichtn im Weiher und Der Kaschberlesmoo. Zusammen mit dem Musiker Johann Müller brachte Helmut Haberkamm die CD Fodd ieberm großn Wasser mit fränkischen Song- Übertragungen heraus. "Frankens zweifellos sprachmächtigster Mundartautor" (Frankenland) veröffentlichte Bildbände, Erzählungen, Essays und CDs. Seit vielen Jahren ist er als Textautor für den Bayerischen Rundfunk mit dem Studio Franken in Nürnberg verbunden. Nun gibt es seinen ersten Roman: Das Kaffeehaus im Aischgrund.