Hinnerwidder & redur
MundArt & Orgel
Helmut Haberkamm &
Klaus Treuheit
Gesamtspielzeit: 65:40

ars vivendi verlag, Cadolzburg 2014
ISBN 9783869132044
KTMP 5315 LC 11469

   
Links zum Reinhören und Mitlesen:

"Brobbaganda" (auf youtu.be)

"Hobb kumm" (auf youtu.be)

"Zutreffendes bitte ankreuzen" (auf youtu.be)

 
  Hinnerwidder! Ein Dichter und ein Musiker stehen im Dialog: Wort und Klang, Stimme und Instrument. Die Sprache der Leute, die Laute der Mundart im Hin und Her mit der Orgel (Walcker 1973). Es entwickelt sich ein Wechselspiel aus vertrauten Ausdrücken und erstaunlichen Tönen, mit überraschenden Wendun­gen und unerhörten Erwiderungen. Das Erdige, Bo­denständige, Lebenspralle der Mundart wird beant­wortet, ergänzt und aufgewertet durch das Schwe­bende, Sphärische und Feierlich-Erhabene der Orgel, die immer wieder wie eine menschliche Stimme klingt und kommentiert: ein Dialog zwischen dem rezitie­ren­den Herrn Dialekt und der improvisierenden Frau Orgel.

Hinnerwidder & redur - das heißt: Hin und Her. Zwi­schen dem Gestern und Heute, Innen und Außen, Erd­boden und Empore, Hier und Dort.

Zwei Künstler begegnen sich im Hinnerwidder unterschiedlicher Mittel: Gemeinsam spannen sie einen weiten Bogen durch Zeiten, Schicksale und Lebensstationen, vom Gegenwärtigen übers Frühere zum Künftigen, von der Kindheit bis zum Heimgang, angefüllt mit Gedanken, Erinnerungen und starken Emotionen - alles getragen und durchdrungen von Persönlichkeit, Sprache und Tönen.

       
 
Gidderbarri
Ein Dorf in Liedern & Dexden
Gesamtspielzeit: 143 min

ars vivendi verlag, Cadolzburg 2012
CAB Records, Bamberg
   
Mitwirkende: Wolfgang Buck, Chrissie the Cat, Stefan Grasse, Heinrich Filsner, Heinrich Hartl, Julia Kempken, Stefan Kügel, Annette Lubosch, Verena Mörtel, Johann Müller, Wolfgang Tietz, Winni Wittkopp & Stefan Nast-Kolb, Bettina Ostermeier, Cyriakus Alpermann u.a.
   
 

 

  Presse und Kritik
Die neue Doppel-CD 'Gidderbarri' des fänkischen Dialektdichters ist eine Liebeserkärung an seine Heimat - in Liedern und Texten und mit starken musikalischen Mitstreitern ... eine opulente Doppel-CD, die, einem Opus Maximum gleich, seinen fränkischen Mikrokosmos zu einem einzigen imaginären Dorf verdichtet.
Nürnberger Nachrichten, 10. August 2012

Lokalpatriotismus pur, jedoch nicht ohne liebevoll ironische Töne.
Nürnberger Zeitung, 10. August 2012

Entstanden ist eine liebevoll aufgemachte Doppel-CD mit wunderbarem Booklet, in dem nicht nur die Liedtexte versammelt sind, sondern auch eine einleitende Irreführung zu dem Wort und Begriff 'Gidderbarri' enthalten ist... In Anekdoten, Balladen und Songs wird da, oft herzergreifend, manchmal deftig, immer aber versöhnlich und mit sanfter Poesie der kleine Kosmos der kleinen Leute in und um 'Gidderbarri' beschwört, erklärt, verklärt.
PLÄRRER, September 2012

Audio
Biecherbus
Bläsierle und Blessurn
Des Leem maands gud mid dir

       
 
Fodd ieberm großn
Wasser
Lieder & Gedichte - mit Johann Müller
2005
   
CD Lieder und Texte - Übersicht
 
Booklets  
Im Bohnhofs-Hotel
An sechsseidichn Brief
Hochzerdslied
All zwaa Seidn
Gebrauchda Audo
Es kumma ball ganz annera Zeidn
Fodd

 

Presse und Kritik
Ein preisgekrönter Dialektdichter aus dem Aischgrund reist mit einem Liedermacher und Gitarristen weit über das große Wasser (...) Das funktioniert gesungen genauso wie gesprochen und eben auch auf Fränkisch - quod erat demonstrandum.
Komplette Kritik
Nürnberger Nachrichten, 25. Oktober 2004

Dass Dialekt tatsächlich als Lebenselixier wirken kann, (...) umrundet, ungespundet und treffsicher in der Stimmungslage.
Komplette Kritik
Abendzeitung Nürnberg, 19. Oktober 2005

Die Wiederentdeckung des Weltschmerzes in den geliebten Songs von Bob Dylan und Bruce Springsteen, den Beatles oder John Hiatt ist der im Bereich der Dialektdichtung kaum zu übertreffenden Sprachgewalt Haberkamms zu danken.
Fränkische Landeszeitung, 2. April 2005

Haberkamm überträgt Bob Dylan, Joni Mitchell, Van Morrison und andere Rockpoeten ins Fränkische. Und das hört sich nicht platt, volkstümlich oder artifiziell an, sondern absolut authentisch. (...) Bob Dylan stammt aus Minnesota - im Herzen aber ist er ein Aischgründer.
Fürther Nachrichten, 15. November 2004

             
  Barfißi auf der Herdplattn
Winni Wittkopp mit Texten von Helmut Haberkamm
Birke + Sommer Verlagsgesellschaft
Erlangen 2003
  Presse und Kritik
Ein Alleinunterhalter zeigt uns, wo der Schellhammer hängt: Der Erlanger Winni Wittkopp, als Schauspieler, Sänger, Komponist und Künstler auf dem Weg vom Original zum Gesamtkunstwerk, tanzt ab sofort "barfuß auf der Herdplatte", dass es nur so raucht. Barfißi auf der Herdplattn heißt eine neue, höchst vergnügliche CD (...) mit mehr als zwei Dutzend "schnugglerda Stiggle" (zu Deutsch: Short Cuts), bei der Wittkopp eine gute Figur macht - gelenkig bis in die Zungenspitze. Was sicherlich auch mit dem Zulieferer zu tun hat: Dialektdichter Helmut Haberkamm lässt Wittkopp regelrecht im Wortschatz seines tiefen Silbensees baden. (...) Diese Vertrauensbasis ist auch bei Wittkopps Neuanlauf in die Kleinkunst ein federndes Fundament. Futter für einen Witzkopp. (...) Da hüpft der Humor auf der Herdplatte. Bis der Scherz nachlässt.
Abendzeitung Nürnberg, 15.7.2003
AZ-Stern der Woche

Audio
Wuudi wenni werr
Neiichkeit
Madeerawachdl
             
             
  Ach Erlangen!
Eine literarische Zeitreise
NGL Neue Gesellschaft für Literatur Erlangen
Erlangen 2002
  Dieses Hörbuch zum Jubiläumsjahr 1000 Jahre Erlangen enthält einen längeren Ausschnitt aus Helmut Haberkamms erstem Theaterstück Schellhammer I – Gfärbda Spoozn. Konrad Schellhammer, der Hausmeister im Erlanger Markgrafentheater, das Markgräfin Wilhelmine, die Schwester des Preußenkönigs Friedrich II., vor 250 Jahren erbauen ließ, haust in seinem Kellerkabuff, wo alle möglichen Zeiten hin- und hergehen. Dort begegnet er der traurigen Markgräfin auf ihrer Suche nach den Restbeständen ruhmreicher Tage. Die beiden Erlanger Originale kommen miteinander ins Gespräch, sie reden über ihre Liebe zu Musik und Theater, sie schütten sich ihr Herz aus und kommen sich immer näher, – bei Liedern von Michael Holm, einem weiteren Erlanger Eigengewächs.
Die Sprecher sind Winfried Wittkopp und Inge Schilling.
             
  Komm süßer Tod
Mundarttexte von Helmut Haberkamm
und geistliche Lieder von Johann Sebastian Bach
gesungen von Reiner Geißdörfer (Tenor)
begleitet von Paul Sturm (Orgel, Cembalo) und Christina Hussong (Gambe)
ars vivendi verlag Cadolzburg, 2001.

  Presse und Kritik
Sehr eindringlich gestalten Helmut Haberkamm und Reiner Geißdörfer fränkische Dialektpoesie und geistliche Lieder rund um Sterben, Abschiednehmen, Tod und Erinnerung. Die Kombination aus Hörbuch und Schemellis Gesangbuch von 1736 hat seinen Reiz: Ebenso direkt wie die pietistischen Lieder konfrontiert Autor Haberkamm Szenen aus der Gegenwart zum Thema – beobachtet auf Friedhöfen, in Gastwirtschaften oder beim Blick aus dem Fenster. Zu einem Kleinod wird das Ganze auch durch die hervorragende instrumentale Unterstützung von Christina Hussong (Gambe) und Paul Sturm an Cembalo und Orgel.
Nürnberger Nachrichten, 21.3.2002

Audio
Haldung
Die ald Fraa im Bus drächd Drauer
             
  Frankn lichd nedd am Meer und mehr und mehr
Helmut Haberkamm liest Mundartlyrik
Mit Musik von Ralf Bauer und der Obersteinbacher Blaskapelle
featuring Rudi Mahall, Henning Sieverts, John Schröder
ars vivendi verlag Cadolzburg, 1997
  Presse und Kritik
Haberkamm merkt man die Freude am Vortrag an, gerade seine lautmalerischen Texte wie seine köstliche Frankenlied-Version sind ohne diesen überhaupt nicht denkbar, die Sprache selbst, befreit von ihrem ohnehin unzulänglichen Schriftkleid, wird so zum Gegenstand der Poesie. Die Musik des Jazzmusikers Ralf Bauer und der Obersteinbacher Blaskapelle hält sich mal dezent im Hintergrund, schleicht sich mal knarrend und quakend in die Texte ein, tritt in Dialog mit dem Sprecher, und schließlich sind auch eigenständige Bearbeitungen alter fränkischer Lieder zu hören. Gäbe es bereits einen fränkischen Schallplattenpreis, wäre die CD mein Kandidat.
Frankenland, Heft 2, April 1998

Audio
Na hobbi, na hadder, na hemmsi
Frollein Rosa
Das Lied der Franken